Im Vorfeld war die Spannung groß. Wird alles klappen? Finden sich genug Teilnehmer die Lust auf die Aktion haben? Wie muss man die Teilnehmer anleiten, die unter Demenz leiden? Nicht nur mir fehlte die Erfahrung,  bislang wurde etwas vergleichbares nicht oft probiert. Letztlich lief alles richtig rund. Der Workshoh hat bewiesen: Zu alt für Graffiti geht nicht! Bei bestem Wetter wurde eine Wand des St. Mathias Stift in Rheine.

Volksfeststimmung am See

Anfangs hielten sich die Teilnehmer noch vornehm zurück, aber nachdem die erste Kontaktangst überwunden war wollte es jeder mal versuchen. Viele der Teilnehmer konnten gar nicht genug bekommen. Mit Pommesbude und Freigetränken kam dann schnell sowas wie Volksfeststimmung auf.
Der Entwurf war
bewußt einfach gehalten. Von den Teilnehmern mussten fast nur Flächen ausgefüllt werden. Wer sich mehr zutraute bekam eine etwas anspruchsvollere Aufgabe. Teilweise fehlte nach einiger Zeit die nötige Kraft zum drücken der Spraydose. Wenn es nicht mehr ging wurde eine Pause eingelegt. Nach einem Stück Kuchen und einem Kaffe konnte es dann meist weitergehen.

Erst in der letzten Stunde habe ich dann einige wenige Details ergänzt und ein paar unsaubere Stellen korrigieren. Der Hauptteil der Farbe wurde aber durch die Teilnehmer des Workshops aufgebracht. Dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen!
Da ich es versäumt habe die Teilnehmer um die Erlaubnis zur veröffentlichung der Bilder zu bitten habe ich vorsorglich die Gesichter unkentlich gemacht.


Auch die Münsterische Volkszeitung war da und hat einen Bericht verfasst, den man hier lesen kann:
https://www.mv-online.de/…/moderne-graffiti-kunst-fuer-eine… Insgesamt eine echt gelungene Aktion!