Uniklinik Münster im Graffiti-Dschungel

Diesmal durfte ich/wir die Uniklinik in Münster in einen Dschungel verwandeln. Die Container vor der Psychiatrie brauchten einen Hingucker, der zumindest ein wenig von den Problemen des Lebens ablenkt. Gewünscht war ein Dschungelmotiv mit vielen bunten Vögeln. Gewünscht, gemalt: Jetzt bricht sich das Licht seinen Weg durch die Äste und bunte Vögel fliegen umher. Holt die Macheten raus, direkt unter den Türmen gibt es jetzt Dschungel pur.

Messestand OEG

Für die OEG, einen Hersteller von Haustechnik, durfte ich ein Bild für den Messestand gestalten.

Ein 5000l Wärmetauscher sollte die ISH 2019 in Frankfrut zu einem Hingucker werden.

Das Bild musste nicht nur gut aussehen, sondern auch die Funktion des Wärmetauschers aufgreifen: Die Wärmetauscher eignen sich u.a. besonders gut, um Solarenergie (in Form von warmen Wasser) zu speichern.

Der passende Entwurf war schnell gefunden: Sonne, Wärme und natürlich Wasser.

Das Bild war eine schöne Auflockerrung des Messestands.

 

Verputzer bei der Arbeit

Bauunternehmen Dickenscheid

Die Firma Dickenscheid liegt an einer viel befahrenen Hauptstraße, die Firma wurde von den vorbeifahrenden Fahrzeugen aber trotzdem kaum wahrgenommen. Der Eingang befindet sich nicht an der Hauuptstraße und die sichtbare Mauer auf der Rückseite war in den letzten Jahren zugewachsen. Durch das neue Graffiti fallen die Dickenscheids jetzt deutlcih besser auf, das Bild wird täglich von mehreren tausend Autofahrern wahrgenommen.

In diesem Fall war das passende Konzept für die Wand sehr schnell gefunden. Die Dickenscheids haben sich auf Altbausanierungen spezialisiert, warum also nicht Altbausanierung in einem Bild darstellen? Grade Autofahrer die schnell an der Wand vorbeifahren sollten die Firma wahrnehmen und das Angebot erkennen können. Ein Bild sagt manchmal mehr als 1000 Worte – beim schnellen vorbeifahren gilt diese Weisheit erst recht.

Die ersten Meter der grauen, verwitterten Betonwand wurden so belassen wie sie waren. Ein paar Meter dahinter legt ein Maurer mit seiner Arbeit los. Er mauert den orangen Streifen der zum Logo des Bauunternehmen gehört. Der Verputzer dahinter sorgt dafür, dass der graue Beton verschwindet, im Anschluß sieht man einen der Arbeiter beim verkleben der Riemchen. In der Mitte des Bildes sieht man zwei der Firmenfahrzeuge durch einen Wanddurchbruch. Weiter rechts ist die strahlend weiße Wand fertig saniert. Der Chef hält ein Schild mit der Telefonnummer dem Betrachter entgegen und das Firmenlogo machen den Abschluß der Wand.

 

 

Stadtwerke Lingen

Die Stadtwerke Lingen haben sich erstmals eine neue Verteilerstation mit einem Graffiti gestalten lassen.

Die Grundidee war es, die im innernen verbaute, neue Technik auch nach außen sichtbar zu machen. In der Entwurfs- und Planungsphase konnte ich Fotos im Inneren der Station machen, die es im Folgendem galt auf die Außenseiten zu malen. Jetzt wirkt es von außen so, als käme grade der Techniker aus der Station herraus. An den Seiten erhält der Betrachter einen Einblick in sonst verborgene Welt der Energieversorgung.

Das Zwergenbergwerk der Sommerrodelbahn

Die Sommerrodelbahn Ibbenbüren gehört zu den ältesten Freizeitparks in ganz Deutschland. Schon als Kind habe ich die Zwerge bestaunt, den Goldesel gefüttern und bin mit einem Affenzahn den Berg hinab gerodelt. Als sich die Möglichkeit ergab, an der Gestaltung des Parks mitzuwirken war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Der ganze Park lebt von vielen kleinen, liebevollen Details, die man manchmal erst auf den zweiten Blick entdeckt. Bei diesem Projekt galt es diese Tradition aufzugreifen und daran zeitgemäß anzuknüpfen.

Das Bergwerk gibt es bereits seit 1965, der nakte Beton hatte jedoch nur wenig Farbe bekommen. Meine Aufgabe war es in diesem Fall, die vorgegebenen Felsen und Strukturen aufzugreifen und mit Farbe auszugestallten. Vieles war von den Erbauern des Felsens bereits vorgegeben worden und musste „nur“ mit etwas Farbe herausgearbeitet und betont werden.

Jetzt rodeln die Zwerge die Hänge hinab, das grausige Monster trinkt den Bergesee leer und der Geist des Wasserfalls schielt auf seine Nase. Die Zwerge gehen wieder gutgelaunt an die Arbeit und rodeln die Berghänge hinab.